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Aktuelle Version
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Inhaltsverzeichnis Editorial Impressum
3 Welcome Steffen Roye
3 Fünfer Norbert Rheindorf
4 Fehlfunktionen Ulli Komzak
7 Nachts sind
alle Katzen grau
Steffen Roye
11 ewiger streit Werner Bliß
12 Der Turing-Test Michael Helming
14 Banco Espirito Santo Magda Sorour
17 Sembravi Niketa Stefa
17 Bäume der Großstadt Rahel Stichtenoth
18 nach dem licht Axel Görlach
19 fiat luxus Michael Hetzler
19 ohne Titel Willi Volka
21 Vis-à-vis Andreas Lehmann
24 licht Steffen Roye
25 Ganz anders Heike Hartmann-Heesch
26 ohne Titel Martin Schmidt-Schweda
27 TRITRANSzen=
DENTALER
TRULLALA
TIEF(seh)GANG
Tom de Toys
28 Vorgarten
mit Haustier
in Berlin-Treptow
Rahel Stichtenoth
29 Die Flucht Michael Helming
31 Schönheit Joachim Allgaier
34 Der Gestank
des Geldes
Wendelin-August Mayer

Titelseite:Die Friedenstaube - Willi Volka
Rückseite:ohne Titel - Olaf Stichtenoth
Eines der größten Mysterien - wenn nicht der Menschheit, so doch wenigstens unserer treujährigen LeserInnenschaft - rankt um Kowalski. Kowalski überlebte den eigenen Eistod in Sibirien. Erfroren kehrte er zurück.
Der Kater, der nach diversen Jubiläumsfeiern zur zwanzigsten Ausgabe ein verstärktes Fieber hinterließ, schlich gerade von uns, schon stand der "Schein" vor der Tür. Und als ob die zu treffende Auswahl (nicht die Lektüre!) der vielen Einsendungen nicht schon ernüchternd genug gewirkt hätte, stieß, lange verschollen und längst abgeschrieben, ein alter Bekannter, für manche eher ein neuer Unbekannter, zur Redaktionssitzung hinzu: Kowalski. Er blieb kurz, gerade lange genug, ihn sofort zu vermissen, zu kurz, ihn endlich festzunageln. Ernüchtert, überrollt, blieben wir allein dem Versuch überlassen, seinen hektischen 980-Silben-pro-Minute-Bericht dessen, was geschehen war, zu rekonstruieren. Tief kramten wir bald in unseren Erinnerungen an ihn. Durch Telegramm, Fax oder fernmündlich, in der Liebe oder beim Schach, Kowalski lebt seine eigenartige Abwesenheit Zug um Zug. Kowalski erscheint als ungreifbarer Rückzugsort der Vorstellungskraft. Ob in der Höhle seines Grabes oder in der Verwandlung zum Aristokraten - Kowalskis Winkelzüge sind so gewieft, dass er selbst darüber stolpert. Wer meint, ihn zu kennen, schreibt verheulte Briefe, wer meint, ihn nach Feuer zu fragen, wird frieren. "Kowalski ist..."-Sätze schreiben nur die, die ihm nie nah waren, und ihn zu lesen ist informativ wie der Boden einer kalten Espressotasse. Kein Funken Verstand, nicht das hellste Licht von Intelligenz reichte je aus, seine Figur zu durchleuchten. Kowalski blieb - mehr Schatten als Schein - nur die Spur unseres Tippens und Tastens.
Machen wir uns ein Bild von ihm, doch machen wir uns nichts vor: Kowalski war immer viele, einer, der für viele immer anders wird. Darin, auch wenn alles Wissen von ihm Schein sein mag, sind wir uns sicher. Doch die Suche nach der verlorenen Taschenlampe blendet nun wieder. Wir freuen uns auf Eure Kowalski-Bilder (geschriebene, gemalte, geknipste) und wünschen viel Spaß bei der Scheinlektüre.

Die Ergebnisse bisheriger Suche findet ihr auf:
www.verstaerker-online.de.

Herzlichen Glückwunsch an unsere PreisträgerInnen!
1. Preis (100€) - Ulli Komzak mit Fehlfunktionen (S.4)
2. Preis (50€) - Willi Volka mit Die Friedenstaube (Titelseite)
3. Preis (Verstärker-Jahresabo) - Michael Hetzner mit fiat luxus (S.19)

Herausgeber Olaf Stichtenoth, Rahel Stichtenoth
Redaktion Frank Müller, Jeanette Rauch, Steffen Roye, Olaf Stichtenoth, Rahel Stichtenoth, Dirk Thorwarth
Layout Rahel Stichtenoth
Illustrationen Detlef Heesch
Titelgestaltung Olaf Stichtenoth, Rahel Stichtenoth
Korrekturen Heike Hartmann-Heesch, Steffen Roye, Rahel Stichtenoth
Webseite Heike Hartmann-Heesch, Sebastian Henning